Jede künstlerische Aktion wie auch die Ausstellung „Zoo“ birgt intime Gedanken, deren Intensität einer Halluzination gleichkommt, Gedanken bei denen die Individualitätssehnsucht mit dem Kollektiv zu Pathosformeln verschmelzen.
Konfrontationen des Zeichners mit seinen Extravaganzen, seinem Enthusiasmus und seinem Schicksal, abgesehen von der unlösbaren Verwobenheit mit dem erdumspannenden stetigen Schicksal aller, lösen jenen schrillen Impuls aus, der einer Vision, einer evokativen poetischen Konstruktion gleicht.
Zoo ist eine Fiktion und zugleich die Utopie, das Fremde, kein isolierbares künstlerisches Motiv, eher ein Synonym für den Versuch der großen Unordnung eine eigene Ordnung gegenüberzustellen. Instinktiv potenziert sich durch dieses Vorgehen jene Energie, die als transkultureller Impuls psychische Subjekte in Bilder transformiert.
Konfrontiert mit der Neugier auf dramatische Phänomene und emotionale Befindlichkeiten werden Schicksale auf der Ebene der Synästhesie zu einer ästhetischen Wirklichkeit, zu einer künstlichen Realität.
Kontinente liegen vor den Protagonisten dieses künstlerischen Exkurses, die als erträglichsten Ort die Fiktion erkennen und sich wie einst Albrecht Dürer die Frage stellen:“Wessen Instrument bin ich?“
Ausstellungseröffnung: 12. 03. 2009, 19.30 Uhr Ausstellungsdauer: 12. 03. - 11. 04. 2009 Kontakt: Galerie.Z Landstraße 11, 6971 Hard
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